Paprika-Pfanne mit Vleisch

Was macht man, um Paprikas zu verbrauchen, die dringend (weil von der Tafel) wegmüssen?! Richtig, Paprika-Pfanne! Eigentlich wollte ich Gulasch machen, aber dafür hatte ich nicht alles im Haus. Also war die Alternative eine total leckere Paprika-Pfanne mit Vleisch (dass ich übrigens auch bei der Tafel bekommen hab). Das schöne an dem Gericht ist, dass man es wieder nach Geschmack abwandeln kann. Bei mir war es mehr oder weniger eine Resteverwertung..

Rezept:

Paprika-Pfanne mit Vleisch

Paprika-Pfanne mit Vleisch

  • etwas Öl zum Braten
  • 1/2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Paprikaschoten
  • 150-200g Vleisch
  • 1 Tomate
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet
  • 1/2 TL Zucker (optional)
  • Salz, Pfeffer
  • frische Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

Die beiden Paprikas und die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden und beiseite stellen. Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebel, sowie Knoblauch andünsten. Paprikastücke und Vleisch zugeben und das ganze für etwa 5-7 Minuten anbraten. Die Tomatenwürfel zu den Paprikas geben und mit Brühe übergießen. Nun das Tomatenmark in die Brühe geben und solange rühren, bis sich das Tomatenmark und die Brühe in eine schöne Soße verwandelt hat. Zugedeckt garen lassen, bis die Paprikastücke weich geworden sind. Anschließend mit Oregano, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und die frischen Kräuter dazu geben. Dazu Reis, Nudeln, Kartoffeln oder einfach Brot reichen.

Vegane Hackbällchen mit Mango-Sauce

Süß trifft auf herzhaft! Meine absolute Lieblingskombination. Ich liebe es, exotische Sachen auszutesten, an die sich andere Leute manchmal nicht rantrauen würden. Für meine Familie habe ich schon oft in dieser Kombi gekocht und es war immer ein Erfolg. Ob Ananas, Mango, Himbeeren oder Bananen  – zusammen mit etwas herzhaftem schmeckt es super! Ich würde jedem empfehlen, es mal auszutesten.

Das Rezpt für die Mango-Sauce ist eigentlich gelingsicher, immerhin hab ich es auch hinbekommen. Ich hatte keine veganen Hackbällchen, habe daher stattdessen Falafel aus dem Edeka genommen. Es ist aber euch überlassen, was ihr nehmt: Hackbällchen oder Falafel – selbstgemacht oder gekauft.

Rezept:

Falafel mit Mango-Sauce und Kartoffelstampf

Falafel mit Mango-Sauce und Kartoffelstampf

  • 1 Mango, geschält und in Stücke geschnitten
  • Saft einer Limette
  • 1 EL Agavennektar
  • 2 EL Reisessig
  • etwas Chiliflocken
  • vegane Hackbällchen oder Falafel

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Hackbällchen in den Mixer geben und pürieren. Es sollten keine Mangostücke mehr zu sehen sein. Die noch kalte Soße in einen Topf geben und zusammen mit den Hackbällchen/Falafel erhitzen. Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, könnt ihr etwas Wasser hinzufügen. Bitte beim erhitzen aufpassen, da die Sauce schnell anfängt zu blubbern. Wenn Hackbällchen und Sauce heiß genug sind, zusammen mit Reis oder Kartoffelstampf anrichten.

Blumenkohlstampf

Bitte was?! Ja genau, Blumenkohlstampf. Quasi Kartoffelstampf ohne Kartoffeln, aber mit Blumenkohl.

Blumenkohl ist immer eines meiner großen Probleme. Ich mag Blumenkohl, bin aber extrem unkreativ, was die Zubereitung angeht. Sollte es mal soweit sein, dass ich ein leckeres Rezept gefunden habe, dann scheitert es daran, dass ich den Blumenkohl roh „pulverisieren“ soll. Funktioniert mit meinem 0815-Mixer suuuper. (Könnt ihr die Ironie hören?) Ich habe es einmal ausgetestet und es ist in einem Desaster geendet. Am liebsten hätte ich Blumenkohl und 2 verschiedene Mixer an die Wand geworfen. Stattdessen habe ich doch irgendwie improvisiert und bin satt geworden.

Ich habe mich dieses Mal an zermaschten Blumenkohl gewagt. Okay, also eigentlich war ich nur faul, hatte Hunger und hab mich von dem Blumenkohl bemitleidenswert angucken lassen (vielleicht war der letzte Punkt auch umgekehrt). Das Resultat war.. nunja, nennen wir es mal „ausbaufähig“.

Stampfblumenkohl

Das Thema mit dem Pulverisieren können wir also schonmal vergessen. Bleibt fast nur noch Kochen und hinterher weiterverarbeiten übrig. In meinem Fall hab ich meinem Frust freien Lauf gelassen und den Blumenkohl totgestampft. Ja, vielleicht hätte ich mich an das Rezept halten sollen, dass ich iiiiirgendwann mal iiiiirgendwo in den Unweiten des Internets gefunden habe. Da hieß es, dass ich den Blumenkohl nach dem stampfen durch ein Tuch drücken soll, damit die überschüssige Flüssigkeit verschwindet. Was soll ich dazu sagen?! Es will keiner sehen, welche Akrobatik ich vollbracht habe, um so ein bisschen Flüssigkeit loszuwerden. Ich könnte heulen! Und nein, ich hatte kein Tuch zur Hand, weil ich einfach zu ungeduldig und zu hungrig war!

Wie auch immer, irgendwie ist es mir doch noch gelungen, also zumindest optisch, Blumenkohlstampf zu zaubern. Wäre nur noch  schön gewesen, auch Geschmack zu zaubern. Was hab ich nicht alles in das Zeug gemischt: frischen Koriander, Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Muskat… liegt’s an mir oder hat wirklich irgendwas gefehlt? Vielleicht sollte ich doch bei Muttis klassischem gekochten Blumenkohl mit Muskat bleiben.

Ich bin übrigens sonst nicht so ein Trottel in der Küche…. echt nicht…

Brotaufstrich mit Avocado, Apfel und Zwiebel

Das ist mein Top Rezept, wenn es darum geht, die noch vorhandenen Avocados vorm wegschmeißen zu retten. Ich bin eine derjenigen, die immer zuviele Avocados kaufen und sich dann ärgern, dass sie noch viel zu hart sind. Dann liegen sie also da… und liegen.. und liegen… und meistens sind sie dann plötzlich – von einer Sekunde auf die andere – für die Tonne. Bei mir, dank dem supereinfachen Rezept, nicht mehr!

Ich habe das Rezept heute früh frisch zum Frühstück gemacht und eine Stunde später war alles schon wieder weg! Der Brotaufstrich ist schnell gemacht und superlecker. Noch dazu kann man es individuell an den eigenen Geschmack anpassen.

Das mit den Mengenangaben ist so eine Sache. Bei diesem Rezept funktioniert das nicht so einfach. Es kommt immer auf die Größe der jeweiligen Zutaten und auf den eigenen Geschmack an. Der eine mag mehr Apfel, der andere mehr Zwiebel und der dritte will lieber beim ursprünglichen Avocado-Geschmack bleiben. Ich gebe unter dem Rezept meine Variante an, aber das ist nur als grobe Richtung gedacht.

Brotaufstrich mit Avocado, Apfel und ZwiebelAvocado-Brotaufstrich

  • 1 Avocado
  • Apfel
  • Zwiebel
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Das Fruchtfleisch der Avocado auskratzen, in eine geeignete Schüssel geben und mit der Gabel zerdrücken bis „Mus“ entsteht. Nun den Apfel in kleine Stücke schneiden und unter das Avocadomus mischen. Ein Stück Zwiebel ebenfalls in kleine Stücke würfeln und zu dem Avocado-Apfel-Gemisch geben. Den Brotaufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Meine Variante: Mir hat 1/4 Apfel gereicht, den Rest gab’s als Snack zum Frühstück. Bei der Zwiebel könnt ihr wählen: rote Zwiebel, weiße Zwiebel oder Frühlingszwiebel. Ich hab mich für eine kleine Frühlingszwiebel entschieden. Aber auch hier ist es von der Größe eurer Avocado abhängig. Zusätzlich könnt ihr noch frische Kräuter unter den Brotaufstrich mischen.

Der Brotaufstrich eignet sich übrigens hervorragend für das „3-Minuten-Brot“ von Lilamalerie.

Ich bin daaaa!

Juhuu, noch ein Blog! Es gibt ja noch nicht genug! =)

Ich hatte schon einige Blogs, allerdings waren die immer so gestaltet, dass ich mich zeitlich nicht so frei bewegen konnte, wie ich wollte. Das wird bei diesem hier anders. Zum einen bin ich gerade dabei, mich beruflich neu zu orientieren und zum anderen geht mein privates, reales Leben grundsätzlich vor. Die Beiträge werde ich so gut es geht vorbereiten, falls ich selbst am Wochenende oder im Urlaub mal absolut keine Zeit haben sollte.

Die Planung für diese Seite sieht folgendermaßen aus: Normalerweise wollte ich einen reinen Rezepte-Blog starten, aber da ich weder superkreativ im Kochen bin, noch sehen meine Fotos aus wie in Kochbüchern, wird es eine Mischung aus meinem persönlichen Vegansein, meiner Gedanken und Rezepten. Zusätzlich soll es das „Bild der Woche“ geben. Vielleicht formuliere ich das ganze noch etwas um, damit es den Eindruck erweckt, es wäre totspannend. 😀

Also an alle (zukünftigen) Leser: Herzlich Willkommen und ganz viel Spaß auf meiner Seite. Im Moment sieht es hier noch etwas leer aus, aber das wird sich in den nächsten Wochen ändern.