Lucky Vegan Box – Juli 2015 (Original groß)

Und hier ist auch schon die 2. Box für den Juli. Lustigerweise waren beide Beiträge schon halb fertig geschrieben, was ich aber komplett vergessen habe. Ich sollte anfangen, mir alles aufzuschreiben damit ich nichts mehr vergesse. Wobei ich dann wohl vergessen würde, alles aufzuschreiben. Lassen wir das und kommen zum wesentlichen Thema… 😉

Lucky Vegan Juli

Inhalt:

  • HanFu Apfel Lauch (150g / UVP 2,79 €)
  • Rosengarten Vegan Plus – Chia-Kakao-Crunch (350g / UVP 4,59 €)
  • Govinda Goldgelbe Leinsaat (125g / UVP 4,59 €)
  • Bisschen Gelb (18g / UVP 3,65 €)
  • Clif Bar White Chocolate Macadamia  (68g / UVP 2,20 €)
  • Ravellis Bio Kürbiskerne Ingwer Karamell (80g / UVP 3,59 €)
  • Rehlauf Feldnüsse Thai Chili & Lemongrass (75g / UVP 2,49 €)
  • Wünsch dir Mahl Afrikanischer Erdnusstopf (650g / UVP 5,79 €)
  • Real Coconut Water (280ml / UVP 2,19 €)
  • Benecos Body Cream (150g / UVP 3,49 €)

Wert: 35,37 €

Meine persönliche Bewertung:

HanFu Apfel Lauch: Für mich eine gelungene Abwechslung zu meinen Standard-Brotaufstrichen aus dem Aldi (die ich übrigens liebe). Noch habe ich ihn nicht probiert, aber die Kombination finde ich so gut, dass ich gar keine Zweifel habe, es könnte nicht schmecken.

Rosengarten Vegan Plus – Chia-Kakao-Crunch: Ebenfalls noch nicht probiert, aus dem Grund, dass ich im Moment nicht in der Schule bin, sondern arbeiten muss. Dadurch esse ich automatisch weniger. Die Zeit wird kommen, in der die Packung innerhalb von 3 Tagen weg ist.

Govinda Goldgelbe Leinsaat: Das ist das erste Mal, dass ich gelbe Leinsamen in „echt“ gesehen habe. Bei uns gibt es – wenn überhaupt – nur die braunen Leinsamen und dann auch nicht gemahlen. Die gelben habe ich bereits für das Life Changing Bread genutzt, weil die braunen nicht gereicht haben. Das gute daran ist, dass ich es auch super als schnellen Ei-Ersatz nutzen kann, ohne noch die Kaffeemühle rauszukramen und mitten in der Nacht Krach zu machen.

Bisschen Gelb: Eines der Dinge, die noch ungeöffnet im Schrank stehen. Es wird wohl im Müsli landen oder bei Heißhunger pur gegessen, je nach Situation. Das Produkt ist okay, nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube, die rote Variante hätte mich mehr interessiert.

Clif Bar White Chocolate Macadamia: Ich will mehr! Clifbar kenne ich schon länger und hatte bisher keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat. Für zwischendurch leider etwas preiswert, aber es lohnt sich definitiv!

Ravellis Bio Kürbiskerne Ingwer Karamell: Von Ravellis hatte ich schonmal eine Packung in der Vegan Box.. und es hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Bei dem hier habe ich mich aufgrund der vorherigen Erfahrung noch nicht rangetraut.

Rehlauf Feldnüsse Thai Chili & Lemongrass: Die Feldnüsse hatte ich schonmal bei der Konkurrenz in der Box und fand sie richtig gut. Daher haben die hier auch nicht lange gehalten. Also eigentlich waren sie schon 2 Stunden nach dem Auspacken nicht mehr da.

Wünsch dir Mahl Afrikanischer Erdnusstopf: Das gab es heute bei mir zum Essen. Der Erdnussgeschmack ist nicht jedermanns Sache, ich fand sie aber sehr gut. Ich mag generell gerne internationale Küche. Von der Firma würde ich gerne mehr probieren.

Real Coconut Water: Ich hatte einen Tag vorher eine Ladung mit genau dem Kokoswasser per Post bekommen. Ich liebe es! Das ist bisher das beste Kokosnusswasser, dass ich getrunken habe. Wie bei Clifbar nicht ganz preiswert, dafür lohnt es sich aber umso mehr.

Benecos Body Cream: In meinem Badezimmer befinden sich soviele Duschgels und Body Creams, dass ich wohl für die nächsten Jahre versorgt bin – vor allem wenn in der Box immer wieder neue drin sind. Deswegen bin ich bei dem hier noch nicht dazu gekommen, es auszutesten.

Fazit:

Vom Inhalt fand her fande ich die Lucky Vegan Box das erste Mal besser als die Vegan Box. Bei der Konkurrenz gab es für mich einige Produkte, die ’nur‘ okay waren. Allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Beide Boxen sind nach wie vor super und auch definitiv empfehlenswert.

Was mich (mal wieder) stört ist, dass noch immer keine Preise auf dem Zettel stehen. Man muss sich das entweder mühsam zusammen suchen oder warten, bis die Leute von der Lucky Vegan Box den Inhalt online veröffentlichen. In meinem Fall scheint irgendetwas mit dem Inhaltszettel verkehrt gelaufen zu sein. Dort stand ein Mix aus den Produkten aus der Juli- und aus der Juni-Box drauf.

Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat: Im Prinzip mag ich die kleinen Flyer, Sticker oder Zeitschriften, die immer als Zusatz in der Box sind. Aber dass ich eine alte Kochen ohne Knochen-Zeitschrift (vom Januar) in der Box hatte, fand ich weniger schön. Nach 6-7 Monaten hab ich mir die dann schon selbst besorgt.

Du kennst die Vegan Box noch nicht?! >Hier< kannst du sie bestellen.

Vegan Box – Juli 2015 (Just Food)

Ihr lest richtig: Juli! Ich bin dieses Mal etwas sehr langsam mit dem veröffentlichen. Die August-Boxen sind auch schon da, deswegen wird das jetzt erstmal abgearbeitet, bevor neue Rezepte hochgeladen werden.

Die Juli-Box war wieder super, auch wenn mich nicht jedes Produkt überzeugt hat. Die Oliven bereiten mir etwas Kopfzerbrechen, es wird wohl ein Teil im Brot landen. Und ich hoffe, dass man den bitteren Geschmack nicht zu sehr herausschmeckt. Ansonsten war es wieder eine gelungene Box.

In dieser Box waren viele Dinge drin, die man sich nicht einfach so leisten kann, was ich immer etwas schade finde. Aber seht selbst..

Vegan Box Juli

Inhalt:

  • ZOTTER Bio Flic Flocs in Kokos & Orange (70g / UVP 3,39 €)
  • PECHKEKS (6g / 1,50 €)
  • CHIEMGAUKORN Bio Urgetreide-Mix (500g / UVP 3,39 €)
  • WILMERSBURGER Bio Ravioli (250g / UVP 3,59 €)
  • TEUTOBURGER ÖLE Bio Raps-Kernöl Buttergeschmack (500 ml / UVP 7,29 €)
  • BLÄUEL Bio Grüne & Kalamata Oliven (150g / UVP 3,99 €)
  • PROVAMEL Bio Cashewdrink (500ml / UVP 2,29 €)
  • LA FINESTRA SUL CIELO Bio Eis (400ml / UVP 2,99 €)
  • LANDGARTEN BIO Knabbermix Tomate (130g / UVP 2,99 €)

Meine persönliche Bewertung:

ZOTTER Bio Flic Flocs in Kokos & Orange: Hat bei mir nicht lange gehalten. Ich wollte es ursprünglich ins Müsli mischen, aber irgendwie ist daraus nichts geworden. Aus dem „mal kurz probieren“ ist „Wie, schon alle?“ geworden. Ich finde den Preis echt heftig, daher wird das wohl ein einmaliges Erlebnis gewesen sein.

PECHKEKS: Das war mein kleines Highlight in der Box. Ich habe vorher schon von dem Pechkeks gehört, hab mich aus verschiedenen Gründen aber nie dazu durchringen können, das zu kaufen. Einer davon war, dass mich die schwarze Farbe des Kekses (ja, wirklich!) abgeschreckt hat. Hat aber sehr gut und sehr nah am Original geschmeckt. Zum verschenken sensationell! In meinem Keks war übrigens der Spruch:“Pack mich bitte wieder ein, ich halte deinen Anblick nicht aus.“

CHIEMGAUKORN Bio Urgetreide-Mix: waaah! Ich liebe sowas! Alle Arten von Getreide finde ich wirklich super. Da hat man mal wirklich eine Abwechslung zum „langweiligen“ Reis. Sowas hätte ich gerne öfter in der Box!

WILMERSBURGER Bio Ravioli: Für mich nichts neues mehr, aber trotzdem wirklich gut. Wilmersburger ist die einzige Firma, dessen Käse-Ersatz mir schmeckt (auch wenn viele das anders sehen). Mein Käse-Ersatz-Konsum ist glücklicherweise extrem zurückgegangen, ansonsten hätte man bei größerem Konsum und zu den Preisen sehr schnell ein finanzielles Problem.

TEUTOBURGER ÖLE Bio Raps-Kernöl Buttergeschmack: Bei Ölen geht es mir wie mit Gewürzen und Getreide – ich kann davon nie genug haben! Wobei mich der Preis echt abschreckt, die Flasche zu öffnen. Gute Öle sind teuer, aber ich kann mich nicht erinnern, für Rapsöl jemals über 7 Euro ausgegeben zu haben. Noch steht das Öl im Schrank, aber ich bin gespannt, ob es in irgendeiner Weise einen Unterschied zu den ‚billigen‘ Ölen gibt.

BLÄUEL Bio Grüne & Kalamata Oliven: Die Oliven sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich liebe Oliven, aber ich hab es nicht so mit Kalamata-Oliven. Wie oben schon erwähnt, wenn sie im Brot sind gerne, ansonsten muss es nicht sein. Aber genau das wird es wohl auch werden: Brot mit Oliven.

PROVAMEL Bio Cashewdrink: Auch hier nichts neues für mich, aber: Viiiieeel zu wenig! Die kleine Packung hat bei mir nicht lange gehalten. Einen Teil habe ich zum Backen benutzt, der Rest wurde ausgetrunken – und zwar innerhalb von einer Stunde! Das war echt zu wenig, liebes Vegan Box-Team!

LA FINESTRA SUL CIELO Bio Eis: Naja, Wassereis eben. Ich finde es ziemlich süß, ist für eine Abkühlung aber ausreichend und okay. Vielleicht bin ich mit dem Smooze Eis aus der Lucky Vegan Box zu sehr verwöhnt worden, dass mich das jetzt nicht so vom Hocker reißt.

LANDGARTEN BIO Knabbermix Tomate: Obwohl es Knabber-Mix heißt, verwende ich sowas doch relativ häufig für Salate, Brote oder wo auch sonst das eine gute Verwendung findet. Das ist eines der Produkte, die ich gerne mal im Schrank vergesse, obwohl ich mich immer wieder darüber freue.

Wert: 31,42 €

Du kennst die Vegan Box noch nicht?! >Hier< kannst du sie bestellen.

Es kann zwischen Classic, Just-Food, Glutenfrei und Sojafrei gewählt werden.

Veganes Grillen

Zuallererst möchte ich mich für die Ruhe auf meinem Blog entschuldigen. Mittlerweile habe ich meinen Tagesrythmus gut im Griff, aber mein Laptop schwächelt immer mehr. Dadurch, dass ich täglich erstmal eine Stunde brauche, um mein Internet zum Laufen zu kriegen, geht wertvolle Zeit verloren. Heute scheint die alte Kiste wohl auf meiner Seite zu sein. Trotzdem muss in dem nächsten halben Jahr wohl ein neuer her.

Desweiteren habe ich mich durch die derzeitigen Unregelmäßigkeiten dazu entschlossen, das Bild der Woche vorerst abzuschaffen. Mein Blog sollte mit Rezepten, meinen Gedanken und meinem Leben gefüllt werden. Im Moment würde es nur ein „Bilderbuch“ sein.

Sonntag habe ich das erste Mal, seit ich mich vegan ernähre, mit meiner Familie im eigenen Garten gegrillt. In unserem Familienkreis gab es ein Geburtstagskind, dass sich „gemeinsames Grillen“ gewünscht hat. Für mich persönlich ist das gemeinsame Essen in einer kleinen Katastrophe geendet..

Alles war super bis zu dem Zeitpunkt, bis ich meine veganen Spieße ausgepackt habe. Und wie immer war mein Vater der Auslöser. (Kleine Bemerkung am Rande: Er ist derjenige, der mein Essen immer solange ganz toll und lecker findet bis wir Gäste haben.. dann werden blöde Sprüche geklopft, auf die ich gut und gerne verzichten könnte. Genauso gut könnte ich auch darauf verzichten, dass er bei Leuten, die ich nicht kenne, permanent und aus heiterem Himmel erwähnen muss, dass sich seine Tochter vegan ernährt. Bemerkung Nummer 2 ist, dass ich in den Situationen nie anwesend bin.)

Was war passiert?! Mein Vater hatte meine superleckeren Gemüsespieße vom Grill genommen und probiert. Nach dem komischen Gesichtsausdruck kam die Frage:“Und was soll das für Fleisch sein?“ Zu dem Zeitpunkt war ich noch relativ gelassen, aber doch schon genervt – immerhin wusste ich, worauf das ganze hinaus laufen wird. Ich sagte ihm, dass das kein Fleisch sein soll. Es kam wieder die Frage:“Ja aber was soll denn das für Fleisch darstellen?!“ Auweia… bevor ich vor den Gästen unfreundlich reagieren konnte, sagte das Geburtstagskind auch schon:“Bäh, also ich mag ja kein Torfu, würd ich nie essen – aber DIR muss es ja schmecken. Ich würde das nicht essen.“ Ja, sie mag kein TORFU! Mein Gott, ich wäre bald ausgeflippt. Wieso müssen die Leute immer so reagieren, anstatt mich einach mal in Ruhe mein Essen essen zu lassen?!

Wie auch immer, meine Spieße waren super, auch wenn mir das Essen wieder mal vergangen ist. So hatte ich wenigstens was für den nächsten Tag.

Einen Tag vorher habe ich 2 verschiedene Marinaden zusammengemischt und in Würfel geschnittenen Tofu ca. 18 Stunden mariniert.

Grillspieße

Grillspieße

  • Marinade 1 bestand aus Öl, Ketchup, etwas Agavendicksaft, Chili und Salz
  • Marinade 2 bestand aus Öl, scharfer BBQ Sauce, Sojasauce, Ahornsirup, Salz, Pfeffer und flüssigem Rauch

Da ich 2 verschiedene Marinaden hatte, gab es auch 2 verschiedene Grillspieße, die sehr schnell zubereitet wurden.

  • Spieß #1: Ananas und Tofu im Wechsel (mit Marinade 1)
  • Spieß #2: Paprika, Zwiebel und Tofu im Wechsel (mit Marinade 2)

Dazu gab es gegrillte Maiskolben, die in meinem Fall leider nach gar nichts geschmeckt haben. Nicht einmal nach Mais. Es gab keine frischen Maiskolben, also wurden für mich eingeschweißte gekauft. Ich wusste schon, warum ich normalerweise nie diese abgepackten Dinger kaufe.

Trotzdem fand ich die Spieße sehr lecker und habe den Tag im Grünen richtig genossen..

Meine kleine Omelett-Katastrophe

Meine Beiträge sind in letzter Zeit etwas rar geworden. Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust habe, sondern eher keine Zeit. Seit letzten Montag habe ich ein neuen Arbeitsplatz und wie das am Anfang immer so ist: Man ist nach Feierabend totmüde und will nur noch ins Bett fallen. Ich hoffe, dass ändert sich in den nächsten Tagen. Immerhin müssen die beiden Boxen-Bewertungen auch noch verfasst werden bevor die neuen kommen.

Gestern Abend hatte ich Lust auf Omelett. Zusätzlich wollte ich es gerne glutenfrei haben. Ich bin also auf die Suche nach einem Rezept gegangen und relativ schnell fündig geworden. Die Zutaten hatte ich alle im Haus und es schien schnell zu gehen. Zusätzlich konnte ich so einen Teil von dem Tomatenberg, der frisch geerntet wurde, verwerten und das Gemüse in dem Originalrezept etwas abändern.

Nachdem ich den Teig fertig gerührt habe, kam mir alles schon etwas merkwürdig vor. Der Teig war einfach zu flüssig. Ich hab noch etwas Mehl in den Teig gegeben, aber die Konsistenz wollte sich nicht ändern. Trotzdem habe ich ganz normal weitergemacht und abgewartet. Der Teig in der Pfanne ist nach kurzer Zeit tatsächlich gestockt und ich habe (vorerst) erleichtert aufgeatmet. Immerhin hatte ich Hunger, extremen Hunger!

Und schon kam sie auch schon, die Katasptrophe… Eigentlich wollte ich nur nachschauen, wie weit das Omelett ist und vorsichtig gucken, ob es von unten nicht schon schwarz wird, aber sobald ich das Omelett auch nur angerührt habe, ist sofort alles zerfallen. Das war alles noch nicht so dramatisch, denn das erste Omelett darf ruhig misslingen. Beim Nächsten wird alles besser! Oder auch nicht.. Es wollte nicht besser werden. Ich habe die Hitze runtergestellt und länger gewartet, aber es hat nichts geholfen. Beim noch länger warten wäre es schwarz geworden.

Geschmeckt hat es, trotz der Katastrophe, übrigens perfekt. Umso trauriger bin ich, dass es kein schönes, fluffiges Omelett wie im Bilderbuch geworden ist. Das Rezept möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee und/oder mag sich daran versuchen.

Rezept:

Omelett-Katastrophe

Omelett-Katastrophe

  • 1 Tasse Kichererbsenmehl
  • 1 EL Leinsamen, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Kumin
  • 1/4 TL Natron
  • 3 EL veganer Naturjoghurt
  • 1 bis 1 1/4 Tasse Wasser
  • Tomaten, in Scheiben geschnitten
  • Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • Pepperoni, in Scheiben geschnitten
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

Für den Teig zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und anschließend Wasser und Naturjoghurt unterrühren. 2-3 Minuten ruhen lassen. Es sollte ein dickflüssiger Teig ohne Klumpen entstanden sein.

Einiges des Gemüses in einer mit Öl erhitzten Pfanne platzieren und darauf etwas Teig verteilen. 5-10 Minuten in der Pfanne lassen, bevor ihr das Omelett umdreht.

Zumindest habt ihr mehr Glück, wenn ihr das Omelett überhaupt wenden könnt. Bei mir ist es selbst mit längerem Warten sofort zerfallen. Geschmacklich war es trotzdem super.

Entstehung von Salaten

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe vor noch nicht all zu langer Zeit immer nach Salat-Rezepten gesucht. Eigentlich wollte ich nur ein oder zwei Zutaten verbrauchen und hab mich deswegen teilweise totgesucht. Dabei herausgekommen ist, dass in den meisten Fällen zwar meine Zutaten verbraucht wurden, dafür aber andere gekauft werden mussten und das Spiel ging von vorne los. So kompliziert muss es aber gar nicht sein…

In den letzten Wochen oder sogar Monaten ist mir aufgefallen, dass meine Salate immer nach demselben Verfahren entstehen. Sie sind immer verschieden, egal ob von der Optik, vom Geschmack oder von den Zutaten her – ich mache aber trotzdem immer das gleiche: Resteverwertung!

Alles fängt (meistens) mit einer Basis an: Es ist dabei völlig egal, ob ihr als erste Zutat Kartoffeln, Reis, Nudeln, Bulgur, Buchweizen, Couscous, Dinkel oder ähnliches wählt. Die Auswahl ist riesig, das macht die Salatentstehung deswegen auch immer so spannend. Das Ganze wird wie gewohnt gekocht und darf erstmal abkühlen. Denkt bei der Auswahl schonmal daran, welches Gemüse ihr verbrauchen wollt und was für euch am besten zusammenpasst.

Wie oben schon erwähnt: Meistens! Die Basis muss nicht sein, macht die Salatentstehung aber leichter. Unten habe ich drei Beispiele aufgeführt, wovon ein Salat keine Basiszutat hatte.

Danach macht ihr euch ans Gemüse ran. Auch da ist es völlig egal, was für Gemüse ihr nehmt und ob es roh oder gekocht bzw. angebraten wird. Zusätzlich könnt ihr euch aussuchen, wie ihr es schneidet: in Streifen, in mundgerechte Stücke, in kleine Würfel,… . Ich bevorzuge immer das klassische in mungerechte Stücke geschnittene Gemüse. Übrigens gibt es Kombinationen, da kann man auch gut Obst mit in den Salat einarbeiten: Mango oder Ananas sind super Kandidaten für Couscous, Bulgur oder Reis.

Als nächstes kommen bei mir grüne Tupfer in den Salat. Das sind immer irgendwelche Kräuter oder Salate, die gerade bei mir auf dem Balkon wuchern und geerntet werden müssen. Die Kräuter müssen aber nicht frisch sein, TK geht genauso gut. Gerade im Winter, wenn in meiner Küche nichts wachsen will, greife ich auf TK Kräuter zurück. Im Sommer verwende ich aber immer frische Kräuter. Bei Salaten eignen sich Rucola und Baby-Spinat hervorragend.

Fast zum Schluss kommt das Dressing zum Salat. Nicht bei jedem Salat ist ein Dressing notwendig, manchmal macht es das Gericht aber aus. Ich denke, jeder hat so sein eigenes „Lieblingsdressing“. Meins besteht immer aus Öl, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer. Es kann, je nach Salat, aber auch selbstgemachte (oder gekaufte) Mayonnaise verwendet werden.

Jetzt fehlt nur noch eins: Gewürze! Kräuter hatten wir schon, aber wer bis hier noch keine Kräuter in den Salat gegeben hat, der kann es jetzt noch tun. Hinzu kommen verschiedenste Gewürze. Salz und Pfeffer sind ein Muss, alles andere ist variabel. Paprikapulver, Kurkuma, Chilipulver, Cayenne, Fenchelsamen, Kumin, und so weiter. An diesem Punkt (oder auch schon ein Schritt voher beim Dressing) kann man auch sehr gut noch Knoblauch oder frischen Ingwer verwenden.

Optional ist jetzt noch, ob ihr Vleisch im Salat haben wollt oder nicht. Ich verzichte meistens darauf, habe aber auch schon Salate mit angebratenen Tofu-Würfel oder Seitan zubereitet.

Beispiele:

Nudelsalat

  • Basis: Nudeln
  • Gemüse: Paprika, Mais, Gurke, Rucola
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, gemahlene Papayasamen, Kresse

Salatentstehung

  • Basis: Dinkel wie Reis
  • Gemüse: Paprika, Erbsen, Spinat, Artischockenherzen
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer

Bohnensalat

  • Basis: –
  • Gemüse: Schwarzaugenbohnen, Tomaten, schwarze Oliven, Frühlingszwiebeln
  • Dressing: nur etwas Öl
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, Schnittlauch, gepresster Knoblauch

Fenchelpfanne mit weißen Bohnen und Zitronen

Ich esse nicht oft Fenchel, dafür aber sehr gerne. Ab und zu habe ich einige Fenchelknollen auf meinem Tisch liegen, habe aber überhaupt keine Ahnung, was ich damit anstellen soll. Was mich an den meisten Fenchelrezepten stört, ist der zu extreme Fenchelgeschmack. Bei den Samen kann mir der Geschmack z.B. gar nicht extrem genug sein, dafür habe ich es bei den Knollen lieber dezent.

An das folgende Rezept bin ich sehr skeptisch herangetreten. Ich war mir sicher, dass es mir mal wieder zu extrem sein wird, weil der größte Bestandteil am Rezept die Fenchelknollen sind. Das Resultat hat mich aber positiv überrascht und wird definitiv wieder gekocht. Das Rezept habe ich dafür genutzt, um mal wieder für meine ganze Familie zu kochen – es waren wirklich alle begeistert. Selbst meinem Bruder, der normalerweise eher vor „neuen“ Dingen zurückschreckt, hat es richtig gut geschmeckt.

Rezept:

Fenchelpfanne mit weißen Bohnen und Zitronen

Fenchelpfanne mit weißen Bohnen und Zitronen

  • 3-4 mittlere Fenchelknollen (alternativ 4-5 kleine)
  • 2 EL Öl zum Braten
  • 1/4 TL Salz
  • 1 1/2 EL Agavendicksaft
  • eine halbe Bio-Zitrone, in Ecken geschnitten
  • 1/4 Tasse Weißwein
  • eine große Dose weiße Bohnen
  • 1/2 Tasse Wasser
  • Kräuter

Zubereitung:

Fenchelknollen vorbereiten, indem ihr den holzigen Boden und die „Finger“ und das Fenchelgrün abschneidet.* Danach die Knollen längs in Streifen schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen und den Fenchel 3-5 Minuten auf mittlerer Hitze anbraten. Sobald der Fenchel etwas leicht braun wird, Salz, Agavendicksaft, Wein und die Zitronenecken dazugeben. Alles miteinaner verrühren und warten, bis der Wein reduziert ist. Anschließend Bohnen und Wasser unter den Fenchel mischen und noch einige Minuten vor sich hinköcheln lassen. Zum Schluss mit Kräuter garnieren.

*Verwendungszwecke für den Abfall vom Fenchel: Das Grün könnt ihr entweder einfrieren und je nach Bedarf in Suppen oder in andere Gerichte geben oder ihr lasst es (so wie ich) trocknen und könnt es dann ebenfalls für Suppen oder z.B. in Brotteig verwenden. Den holzigen Boden kann man angeblich als Basis dafür nehmen, dass eine neue Fenchelknolle nachwächst wenn man ihn in etwas Wasser legt, allerdings habe ich es noch nie ausgetestet. Einfach mal danach googeln, wenn Interesse daran besteht. Für die „Finger“ könnt ihr euch ein Behältnis im Froster anlegen und dort verschiedene Abfälle (z.B. Zwiebelschalen, Möhlenenden- und die Schale, Paprikareste, usw.) sammeln, um eine selbstgemachte und sehr gesunde Gemüsebrühe zu zaubern.

Kirschsuppe

Es ist lange nichts schief gelaufen in meiner Küche. 😀 Oder sagen wir mal: Es ist nicht wirklich etwas schief gelaufen, aber wegen einer Zutat hat meine Suppe nicht mehr nach Kirschen geschmeckt. Darauf gehe ich später näher ein.

Auf die Idee mit der Kirschsuppe hat mich eigentlich meine Mutter gebracht. Die ganzen letzten Tage habe ich immer nur Salat gegessen, teilweise 2-3 Tage lang den gleichen Salat, und so langsam gehen mir die Ideen aus. Nachdem ich mir letztens 2 kg (deutsche) Kirschen gekauft habe und meinen Eltern einen Teil abgegeben habe, stand ich vor dem Rest und wusste nicht so recht, was ich machen soll, ohne Kuchen zu backen oder Marmelade zu machen. Über einen Kilo essen konnte und wollte ich nicht. Kommt noch das kleine Problem dazu, dass die Fliegen schneller da waren, als man „Kirschen“ sagen konnte. Also wurde schnell eine Kirschsuppe zubereitet, die bei der Hitze wirklich willkommen ist.

Mir und meinem Bruder wurde als Kind schon immer Kirschsuppe vor die Nase gesetzt und ich habe sie immer geliebt. Manchmal habe ich meiner Mutter zugesehen, um die Zeit bis zum Servieren zu überbrücken. Das tolle an der Suppe ist, dass man sie im Sommer kalt genießen oder im Winter heiß löffeln kann. Bei 35 Grad im Schatten habe ich im Moment nicht so wirklich Lust auf eine heiße Kirschsuppe, daher ist sie zum kalt werden in den Kühlschrank gekommen..

Einige Leser verfolgen meinen Blog nicht erst seit 2-3 Rezepten, sondern schon etwas länger – diese Leute wissen mittlerweile, dass es bei mir selten Mengenangaben gibt. Meistens koche ich für mich alleine und da geht es bei mir nur nach Augenmaß und nach Hungergefühl.

Um auf mein kleines Problem zurückzukommen, dass ich am Anfang erwähnt habe, muss ich kurz etwas weiter ausholen: Seit letztem oder vorletztem Jahr haben wir verschiedene Minzen im Garten. Erdbeerminze, Schokominze, Spearmint,… wenn es nach mir gehen würde, hätten wir noch mehr. Ich fand die Schokominze für die Suppe am geeignetsten. Es ist übrigens das erste Mal, dass ich sie verwendet habe, daher ist das wohl ein typischer Anfängerfehler, der mir da passiert ist. Normalerweise habe ich immer nur Zitronenmelisse verwendet. Die Minzen waren eigentlich schon zum Trocknen auf dem Balkon und durch das Wetter komplett trocken. Trotzdem habe ich 2 kleine Blätter abgezupft, in meiner Hand zermahlen und am Ende zu meiner Kirschsuppe gegeben. Beim Abschmecken am Schluss habe ich geschockt festgestellt, dass die kleine Menge an Minze meine ganze Suppe zerstört hat. Essbar ist sie natürlich trotzdem, aber es ist mittlerweile eher eine „Minzsupe mit Kirschen“ geworden. Nachdem die Suppe im Kühlschrank gewesen ist, war es auch nicht mehr ganz so extrem. Weniger Minze werde ich in Zukunft trotzdem nehmen.

Rezept:

Kirschsuppe

Kirschsuppe

  • Kirschen
  • Wasser
  • Zucker
  • Stärke + etwas kaltes Wasser
  • etwas Minze

(meine ungefähren Mengenangaben: 500g Kirschen, 1/3 bis 1/2 Tasse Zucker, 2 EL Stärke)

Zubereitung:

Kirschen halbieren, entkernen und in einen Topf geben. Soviel Wasser hinzugeben bis alle Kirschen gut bedeckt sind. Das ganze 10-15 Minuten köcheln lassen. Den Zucker in den Topf geben und köcheln lassen bis er sich vollständig aufgelöst hat. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und langsam in die Kirschsuppe rühren. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, in dem sich die Suppe etwas andicken sollte. Wenn das nicht der Fall ist oder sie für euren Geschmack noch zu flüssig ist, dann nochmal etwas Stärke in kaltem Wasser auflösen und wieder zu der Suppe geben. Anschließend etwas Minze zu der Kirschsuppe geben, abkühlen lassen und kalt stellen.

ProTipp: Die Kirschkerne nach dem Entkernen NICHT wegschmeißen! Nachdem sie gut gesäubert wurden (und kein Fruchtfleisch mehr zu sehen ist!), werden sie getrocknet und bei ausreichender Menge lässt sich daraus ein Kirschkernkissen basteln, das wunderbar als Wärme- und auch als Kältetherapie bei Muskelschmerzen oder Verspannungen eingesetzt werden kann. Genaue Anleitungen gibt es über diverse Suchmaschinen zu finden.