Meine kleine Omelett-Katastrophe

Meine Beiträge sind in letzter Zeit etwas rar geworden. Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust habe, sondern eher keine Zeit. Seit letzten Montag habe ich ein neuen Arbeitsplatz und wie das am Anfang immer so ist: Man ist nach Feierabend totmüde und will nur noch ins Bett fallen. Ich hoffe, dass ändert sich in den nächsten Tagen. Immerhin müssen die beiden Boxen-Bewertungen auch noch verfasst werden bevor die neuen kommen.

Gestern Abend hatte ich Lust auf Omelett. Zusätzlich wollte ich es gerne glutenfrei haben. Ich bin also auf die Suche nach einem Rezept gegangen und relativ schnell fündig geworden. Die Zutaten hatte ich alle im Haus und es schien schnell zu gehen. Zusätzlich konnte ich so einen Teil von dem Tomatenberg, der frisch geerntet wurde, verwerten und das Gemüse in dem Originalrezept etwas abändern.

Nachdem ich den Teig fertig gerührt habe, kam mir alles schon etwas merkwürdig vor. Der Teig war einfach zu flüssig. Ich hab noch etwas Mehl in den Teig gegeben, aber die Konsistenz wollte sich nicht ändern. Trotzdem habe ich ganz normal weitergemacht und abgewartet. Der Teig in der Pfanne ist nach kurzer Zeit tatsächlich gestockt und ich habe (vorerst) erleichtert aufgeatmet. Immerhin hatte ich Hunger, extremen Hunger!

Und schon kam sie auch schon, die Katasptrophe… Eigentlich wollte ich nur nachschauen, wie weit das Omelett ist und vorsichtig gucken, ob es von unten nicht schon schwarz wird, aber sobald ich das Omelett auch nur angerührt habe, ist sofort alles zerfallen. Das war alles noch nicht so dramatisch, denn das erste Omelett darf ruhig misslingen. Beim Nächsten wird alles besser! Oder auch nicht.. Es wollte nicht besser werden. Ich habe die Hitze runtergestellt und länger gewartet, aber es hat nichts geholfen. Beim noch länger warten wäre es schwarz geworden.

Geschmeckt hat es, trotz der Katastrophe, übrigens perfekt. Umso trauriger bin ich, dass es kein schönes, fluffiges Omelett wie im Bilderbuch geworden ist. Das Rezept möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee und/oder mag sich daran versuchen.

Rezept:

Omelett-Katastrophe

Omelett-Katastrophe

  • 1 Tasse Kichererbsenmehl
  • 1 EL Leinsamen, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Kumin
  • 1/4 TL Natron
  • 3 EL veganer Naturjoghurt
  • 1 bis 1 1/4 Tasse Wasser
  • Tomaten, in Scheiben geschnitten
  • Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • Pepperoni, in Scheiben geschnitten
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

Für den Teig zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und anschließend Wasser und Naturjoghurt unterrühren. 2-3 Minuten ruhen lassen. Es sollte ein dickflüssiger Teig ohne Klumpen entstanden sein.

Einiges des Gemüses in einer mit Öl erhitzten Pfanne platzieren und darauf etwas Teig verteilen. 5-10 Minuten in der Pfanne lassen, bevor ihr das Omelett umdreht.

Zumindest habt ihr mehr Glück, wenn ihr das Omelett überhaupt wenden könnt. Bei mir ist es selbst mit längerem Warten sofort zerfallen. Geschmacklich war es trotzdem super.

Advertisements

4 Gedanken zu “Meine kleine Omelett-Katastrophe

  1. Also ich finde, es sieht doch gut aus! Werde mich mal demnächst dran versuchen, kann mir gar nicht vorstellen, warum das nicht geklappt hat. Wobei mir die Wassermenge auf den ersten Blick zu hoch erscheint, 1:1 Mehl und Wasser, aber mal sehen. Liebe Grüße Marlies

    Gefällt mir

    • Es sieht auf dem Bild echt viel besser aus als es im Original war. 😀
      Mir war die Wassermenge auch zu hoch, wollte mich zumindest beim Teig aber an das Grundrezept halten. Vielleicht hätte ich es nach und nach in die Schüssel geben sollen, aber selbst mit mehr Mehl hat es nicht funktioniert.
      Ich wünsche dir mehr Erfolg. =)

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s