Entstehung von Salaten

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe vor noch nicht all zu langer Zeit immer nach Salat-Rezepten gesucht. Eigentlich wollte ich nur ein oder zwei Zutaten verbrauchen und hab mich deswegen teilweise totgesucht. Dabei herausgekommen ist, dass in den meisten Fällen zwar meine Zutaten verbraucht wurden, dafür aber andere gekauft werden mussten und das Spiel ging von vorne los. So kompliziert muss es aber gar nicht sein…

In den letzten Wochen oder sogar Monaten ist mir aufgefallen, dass meine Salate immer nach demselben Verfahren entstehen. Sie sind immer verschieden, egal ob von der Optik, vom Geschmack oder von den Zutaten her – ich mache aber trotzdem immer das gleiche: Resteverwertung!

Alles fängt (meistens) mit einer Basis an: Es ist dabei völlig egal, ob ihr als erste Zutat Kartoffeln, Reis, Nudeln, Bulgur, Buchweizen, Couscous, Dinkel oder ähnliches wählt. Die Auswahl ist riesig, das macht die Salatentstehung deswegen auch immer so spannend. Das Ganze wird wie gewohnt gekocht und darf erstmal abkühlen. Denkt bei der Auswahl schonmal daran, welches Gemüse ihr verbrauchen wollt und was für euch am besten zusammenpasst.

Wie oben schon erwähnt: Meistens! Die Basis muss nicht sein, macht die Salatentstehung aber leichter. Unten habe ich drei Beispiele aufgeführt, wovon ein Salat keine Basiszutat hatte.

Danach macht ihr euch ans Gemüse ran. Auch da ist es völlig egal, was für Gemüse ihr nehmt und ob es roh oder gekocht bzw. angebraten wird. Zusätzlich könnt ihr euch aussuchen, wie ihr es schneidet: in Streifen, in mundgerechte Stücke, in kleine Würfel,… . Ich bevorzuge immer das klassische in mungerechte Stücke geschnittene Gemüse. Übrigens gibt es Kombinationen, da kann man auch gut Obst mit in den Salat einarbeiten: Mango oder Ananas sind super Kandidaten für Couscous, Bulgur oder Reis.

Als nächstes kommen bei mir grüne Tupfer in den Salat. Das sind immer irgendwelche Kräuter oder Salate, die gerade bei mir auf dem Balkon wuchern und geerntet werden müssen. Die Kräuter müssen aber nicht frisch sein, TK geht genauso gut. Gerade im Winter, wenn in meiner Küche nichts wachsen will, greife ich auf TK Kräuter zurück. Im Sommer verwende ich aber immer frische Kräuter. Bei Salaten eignen sich Rucola und Baby-Spinat hervorragend.

Fast zum Schluss kommt das Dressing zum Salat. Nicht bei jedem Salat ist ein Dressing notwendig, manchmal macht es das Gericht aber aus. Ich denke, jeder hat so sein eigenes „Lieblingsdressing“. Meins besteht immer aus Öl, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer. Es kann, je nach Salat, aber auch selbstgemachte (oder gekaufte) Mayonnaise verwendet werden.

Jetzt fehlt nur noch eins: Gewürze! Kräuter hatten wir schon, aber wer bis hier noch keine Kräuter in den Salat gegeben hat, der kann es jetzt noch tun. Hinzu kommen verschiedenste Gewürze. Salz und Pfeffer sind ein Muss, alles andere ist variabel. Paprikapulver, Kurkuma, Chilipulver, Cayenne, Fenchelsamen, Kumin, und so weiter. An diesem Punkt (oder auch schon ein Schritt voher beim Dressing) kann man auch sehr gut noch Knoblauch oder frischen Ingwer verwenden.

Optional ist jetzt noch, ob ihr Vleisch im Salat haben wollt oder nicht. Ich verzichte meistens darauf, habe aber auch schon Salate mit angebratenen Tofu-Würfel oder Seitan zubereitet.

Beispiele:

Nudelsalat

  • Basis: Nudeln
  • Gemüse: Paprika, Mais, Gurke, Rucola
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, gemahlene Papayasamen, Kresse

Salatentstehung

  • Basis: Dinkel wie Reis
  • Gemüse: Paprika, Erbsen, Spinat, Artischockenherzen
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer

Bohnensalat

  • Basis: –
  • Gemüse: Schwarzaugenbohnen, Tomaten, schwarze Oliven, Frühlingszwiebeln
  • Dressing: nur etwas Öl
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, Schnittlauch, gepresster Knoblauch
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