Zwangspause

Ich muss leider wegen technischer Probleme eine kleine Pause einlegen. Mein Computer macht immer mehr Probleme. In den letzten Tagen ist meine alte Kiste ständig mitten im Schreiben hängen geblieben und seit heute mag meine Internetverbindung mich nicht mehr.

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen die Gelegenheit bekomme, mir den Laptop meiner Mutter auszuleihen und zumindest ein wenig bloggen kann.

Ansonsten kann ich im Moment nichts machen, außer euch fix über Handy zu informieren. Und dabei war ich so fleißig in der Küche und wollte die Rezepte mit euch teilen…😦

Mediterrane Brötchen

Mhmmm, der Duft von frisch gebackenem Brot bzw. Brötchen. Ein Duft, von dem ich nie müde werde. Brot und Brötchen backen ist so einfach, wird aber leider immer weniger getan.

Mediterrane Brötchen mit getrockneten Tomaten, Oliven und Thymian

Mediterrane Brötchen mit getrockneten Tomaten, Oliven und Thymian

Wie in dem Bericht von meiner Vegan Box Juli vorausgesagt, wollte ich die grünen Oliven und die Kalamata-Oliven im Brot verwerten. Aus dem Brot sind Brötchen geworden und ich habe noch getrocknete Tomaten und Thymian dazu gegeben.

Bei vier Personen (okay, 3 1/2) im Haushalt sind die Brötchen schnell weg, deswegen mussten neue her. Diesmal nicht mit den gleichen Zutaten wie oben beschrieben, sondern mit Rosmarin und Salbei. Das war urpsrünglich auch das Originalrezept, das ich mir vor einiger Zeit aus dem Netz geschrieben habe.

Beide Varianten sind wirklich lecker und geschmacklich komplett verschieden, trotz dass es das gleiche Basisrezept und nur der Zusatz anders ist. Man könnte Oliven, getrocknete Tomaten und Thymian bzw. Rosmarin und Salbei natürlich auch durch andere Kräuter, Gewürze oder anderes Gemüse ersetzen.

Mediterrane Brötchen mit frischen Salbei und Rosmarin

Mediterrane Brötchen mit frischen Salbei und Rosmarin

Jede Variante ergibt je 12 Brötchen.

Rezept:

  • 1 Packung frische Hefe
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 1/4 Tasse warmes Wasser
  • 2 1/4 Tassen Dinkelvollkornmehl
  • 1 1/4 Tasse Weizenmehl
  • 1/4 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 1/2 TL Salz
  • Variante 1: ca. 50g Oliven (grüne und Kalamata-Oliven gemischt), ca. 50g getrocknete Tomaten, getrockneter Thymian nach Geschmack
  • Variante 2: 1 1/2 EL frischer Salbei, 1 1/2 EL frischer Rosmarin

Zubereitung:

Hefe in dem warmen Wasser und dem Agavendicksaft auflösen und 5 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten miteinander vermengen.

Das Hefewasser zu dem Mehlgemisch geben und so lange kneten bis ein Teig entsteht. Teig, sowie die Schale etwas einölen, abdecken und 1 Stunde gehen lassen.

Nachdem sich der Teig verdoppelt bis verdreifacht hat, die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und aus dem Teig 12 etwa gleichgroße Kugeln formen. Diese Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nach Wunsch mit einem Messer ein Kreuz in die Brötchen einschneiden und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Danach kann es in den vorgeheizten Ofen gehen.

Gebacken werden die Brötchen bei 175 °C Ober- und Unterhitze für 20-25 Minuten.

Lucky Vegan Box – Juli 2015 (Original groß)

Und hier ist auch schon die 2. Box für den Juli. Lustigerweise waren beide Beiträge schon halb fertig geschrieben, was ich aber komplett vergessen habe. Ich sollte anfangen, mir alles aufzuschreiben damit ich nichts mehr vergesse. Wobei ich dann wohl vergessen würde, alles aufzuschreiben. Lassen wir das und kommen zum wesentlichen Thema…😉

Lucky Vegan Juli

Inhalt:

  • HanFu Apfel Lauch (150g / UVP 2,79 €)
  • Rosengarten Vegan Plus – Chia-Kakao-Crunch (350g / UVP 4,59 €)
  • Govinda Goldgelbe Leinsaat (125g / UVP 4,59 €)
  • Bisschen Gelb (18g / UVP 3,65 €)
  • Clif Bar White Chocolate Macadamia  (68g / UVP 2,20 €)
  • Ravellis Bio Kürbiskerne Ingwer Karamell (80g / UVP 3,59 €)
  • Rehlauf Feldnüsse Thai Chili & Lemongrass (75g / UVP 2,49 €)
  • Wünsch dir Mahl Afrikanischer Erdnusstopf (650g / UVP 5,79 €)
  • Real Coconut Water (280ml / UVP 2,19 €)
  • Benecos Body Cream (150g / UVP 3,49 €)

Wert: 35,37 €

Meine persönliche Bewertung:

HanFu Apfel Lauch: Für mich eine gelungene Abwechslung zu meinen Standard-Brotaufstrichen aus dem Aldi (die ich übrigens liebe). Noch habe ich ihn nicht probiert, aber die Kombination finde ich so gut, dass ich gar keine Zweifel habe, es könnte nicht schmecken.

Rosengarten Vegan Plus – Chia-Kakao-Crunch: Ebenfalls noch nicht probiert, aus dem Grund, dass ich im Moment nicht in der Schule bin, sondern arbeiten muss. Dadurch esse ich automatisch weniger. Die Zeit wird kommen, in der die Packung innerhalb von 3 Tagen weg ist.

Govinda Goldgelbe Leinsaat: Das ist das erste Mal, dass ich gelbe Leinsamen in „echt“ gesehen habe. Bei uns gibt es – wenn überhaupt – nur die braunen Leinsamen und dann auch nicht gemahlen. Die gelben habe ich bereits für das Life Changing Bread genutzt, weil die braunen nicht gereicht haben. Das gute daran ist, dass ich es auch super als schnellen Ei-Ersatz nutzen kann, ohne noch die Kaffeemühle rauszukramen und mitten in der Nacht Krach zu machen.

Bisschen Gelb: Eines der Dinge, die noch ungeöffnet im Schrank stehen. Es wird wohl im Müsli landen oder bei Heißhunger pur gegessen, je nach Situation. Das Produkt ist okay, nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube, die rote Variante hätte mich mehr interessiert.

Clif Bar White Chocolate Macadamia: Ich will mehr! Clifbar kenne ich schon länger und hatte bisher keine Sorte, die mir nicht geschmeckt hat. Für zwischendurch leider etwas preiswert, aber es lohnt sich definitiv!

Ravellis Bio Kürbiskerne Ingwer Karamell: Von Ravellis hatte ich schonmal eine Packung in der Vegan Box.. und es hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können. Bei dem hier habe ich mich aufgrund der vorherigen Erfahrung noch nicht rangetraut.

Rehlauf Feldnüsse Thai Chili & Lemongrass: Die Feldnüsse hatte ich schonmal bei der Konkurrenz in der Box und fand sie richtig gut. Daher haben die hier auch nicht lange gehalten. Also eigentlich waren sie schon 2 Stunden nach dem Auspacken nicht mehr da.

Wünsch dir Mahl Afrikanischer Erdnusstopf: Das gab es heute bei mir zum Essen. Der Erdnussgeschmack ist nicht jedermanns Sache, ich fand sie aber sehr gut. Ich mag generell gerne internationale Küche. Von der Firma würde ich gerne mehr probieren.

Real Coconut Water: Ich hatte einen Tag vorher eine Ladung mit genau dem Kokoswasser per Post bekommen. Ich liebe es! Das ist bisher das beste Kokosnusswasser, dass ich getrunken habe. Wie bei Clifbar nicht ganz preiswert, dafür lohnt es sich aber umso mehr.

Benecos Body Cream: In meinem Badezimmer befinden sich soviele Duschgels und Body Creams, dass ich wohl für die nächsten Jahre versorgt bin – vor allem wenn in der Box immer wieder neue drin sind. Deswegen bin ich bei dem hier noch nicht dazu gekommen, es auszutesten.

Fazit:

Vom Inhalt fand her fande ich die Lucky Vegan Box das erste Mal besser als die Vegan Box. Bei der Konkurrenz gab es für mich einige Produkte, die ’nur‘ okay waren. Allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Beide Boxen sind nach wie vor super und auch definitiv empfehlenswert.

Was mich (mal wieder) stört ist, dass noch immer keine Preise auf dem Zettel stehen. Man muss sich das entweder mühsam zusammen suchen oder warten, bis die Leute von der Lucky Vegan Box den Inhalt online veröffentlichen. In meinem Fall scheint irgendetwas mit dem Inhaltszettel verkehrt gelaufen zu sein. Dort stand ein Mix aus den Produkten aus der Juli- und aus der Juni-Box drauf.

Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat: Im Prinzip mag ich die kleinen Flyer, Sticker oder Zeitschriften, die immer als Zusatz in der Box sind. Aber dass ich eine alte Kochen ohne Knochen-Zeitschrift (vom Januar) in der Box hatte, fand ich weniger schön. Nach 6-7 Monaten hab ich mir die dann schon selbst besorgt.

Du kennst die Vegan Box noch nicht?! >Hier< kannst du sie bestellen.

Vegan Box – Juli 2015 (Just Food)

Ihr lest richtig: Juli! Ich bin dieses Mal etwas sehr langsam mit dem veröffentlichen. Die August-Boxen sind auch schon da, deswegen wird das jetzt erstmal abgearbeitet, bevor neue Rezepte hochgeladen werden.

Die Juli-Box war wieder super, auch wenn mich nicht jedes Produkt überzeugt hat. Die Oliven bereiten mir etwas Kopfzerbrechen, es wird wohl ein Teil im Brot landen. Und ich hoffe, dass man den bitteren Geschmack nicht zu sehr herausschmeckt. Ansonsten war es wieder eine gelungene Box.

In dieser Box waren viele Dinge drin, die man sich nicht einfach so leisten kann, was ich immer etwas schade finde. Aber seht selbst..

Vegan Box Juli

Inhalt:

  • ZOTTER Bio Flic Flocs in Kokos & Orange (70g / UVP 3,39 €)
  • PECHKEKS (6g / 1,50 €)
  • CHIEMGAUKORN Bio Urgetreide-Mix (500g / UVP 3,39 €)
  • WILMERSBURGER Bio Ravioli (250g / UVP 3,59 €)
  • TEUTOBURGER ÖLE Bio Raps-Kernöl Buttergeschmack (500 ml / UVP 7,29 €)
  • BLÄUEL Bio Grüne & Kalamata Oliven (150g / UVP 3,99 €)
  • PROVAMEL Bio Cashewdrink (500ml / UVP 2,29 €)
  • LA FINESTRA SUL CIELO Bio Eis (400ml / UVP 2,99 €)
  • LANDGARTEN BIO Knabbermix Tomate (130g / UVP 2,99 €)

Meine persönliche Bewertung:

ZOTTER Bio Flic Flocs in Kokos & Orange: Hat bei mir nicht lange gehalten. Ich wollte es ursprünglich ins Müsli mischen, aber irgendwie ist daraus nichts geworden. Aus dem „mal kurz probieren“ ist „Wie, schon alle?“ geworden. Ich finde den Preis echt heftig, daher wird das wohl ein einmaliges Erlebnis gewesen sein.

PECHKEKS: Das war mein kleines Highlight in der Box. Ich habe vorher schon von dem Pechkeks gehört, hab mich aus verschiedenen Gründen aber nie dazu durchringen können, das zu kaufen. Einer davon war, dass mich die schwarze Farbe des Kekses (ja, wirklich!) abgeschreckt hat. Hat aber sehr gut und sehr nah am Original geschmeckt. Zum verschenken sensationell! In meinem Keks war übrigens der Spruch:“Pack mich bitte wieder ein, ich halte deinen Anblick nicht aus.“

CHIEMGAUKORN Bio Urgetreide-Mix: waaah! Ich liebe sowas! Alle Arten von Getreide finde ich wirklich super. Da hat man mal wirklich eine Abwechslung zum „langweiligen“ Reis. Sowas hätte ich gerne öfter in der Box!

WILMERSBURGER Bio Ravioli: Für mich nichts neues mehr, aber trotzdem wirklich gut. Wilmersburger ist die einzige Firma, dessen Käse-Ersatz mir schmeckt (auch wenn viele das anders sehen). Mein Käse-Ersatz-Konsum ist glücklicherweise extrem zurückgegangen, ansonsten hätte man bei größerem Konsum und zu den Preisen sehr schnell ein finanzielles Problem.

TEUTOBURGER ÖLE Bio Raps-Kernöl Buttergeschmack: Bei Ölen geht es mir wie mit Gewürzen und Getreide – ich kann davon nie genug haben! Wobei mich der Preis echt abschreckt, die Flasche zu öffnen. Gute Öle sind teuer, aber ich kann mich nicht erinnern, für Rapsöl jemals über 7 Euro ausgegeben zu haben. Noch steht das Öl im Schrank, aber ich bin gespannt, ob es in irgendeiner Weise einen Unterschied zu den ‚billigen‘ Ölen gibt.

BLÄUEL Bio Grüne & Kalamata Oliven: Die Oliven sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich liebe Oliven, aber ich hab es nicht so mit Kalamata-Oliven. Wie oben schon erwähnt, wenn sie im Brot sind gerne, ansonsten muss es nicht sein. Aber genau das wird es wohl auch werden: Brot mit Oliven.

PROVAMEL Bio Cashewdrink: Auch hier nichts neues für mich, aber: Viiiieeel zu wenig! Die kleine Packung hat bei mir nicht lange gehalten. Einen Teil habe ich zum Backen benutzt, der Rest wurde ausgetrunken – und zwar innerhalb von einer Stunde! Das war echt zu wenig, liebes Vegan Box-Team!

LA FINESTRA SUL CIELO Bio Eis: Naja, Wassereis eben. Ich finde es ziemlich süß, ist für eine Abkühlung aber ausreichend und okay. Vielleicht bin ich mit dem Smooze Eis aus der Lucky Vegan Box zu sehr verwöhnt worden, dass mich das jetzt nicht so vom Hocker reißt.

LANDGARTEN BIO Knabbermix Tomate: Obwohl es Knabber-Mix heißt, verwende ich sowas doch relativ häufig für Salate, Brote oder wo auch sonst das eine gute Verwendung findet. Das ist eines der Produkte, die ich gerne mal im Schrank vergesse, obwohl ich mich immer wieder darüber freue.

Wert: 31,42 €

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Es kann zwischen Classic, Just-Food, Glutenfrei und Sojafrei gewählt werden.

Veganes Grillen

Zuallererst möchte ich mich für die Ruhe auf meinem Blog entschuldigen. Mittlerweile habe ich meinen Tagesrythmus gut im Griff, aber mein Laptop schwächelt immer mehr. Dadurch, dass ich täglich erstmal eine Stunde brauche, um mein Internet zum Laufen zu kriegen, geht wertvolle Zeit verloren. Heute scheint die alte Kiste wohl auf meiner Seite zu sein. Trotzdem muss in dem nächsten halben Jahr wohl ein neuer her.

Desweiteren habe ich mich durch die derzeitigen Unregelmäßigkeiten dazu entschlossen, das Bild der Woche vorerst abzuschaffen. Mein Blog sollte mit Rezepten, meinen Gedanken und meinem Leben gefüllt werden. Im Moment würde es nur ein „Bilderbuch“ sein.

Sonntag habe ich das erste Mal, seit ich mich vegan ernähre, mit meiner Familie im eigenen Garten gegrillt. In unserem Familienkreis gab es ein Geburtstagskind, dass sich „gemeinsames Grillen“ gewünscht hat. Für mich persönlich ist das gemeinsame Essen in einer kleinen Katastrophe geendet..

Alles war super bis zu dem Zeitpunkt, bis ich meine veganen Spieße ausgepackt habe. Und wie immer war mein Vater der Auslöser. (Kleine Bemerkung am Rande: Er ist derjenige, der mein Essen immer solange ganz toll und lecker findet bis wir Gäste haben.. dann werden blöde Sprüche geklopft, auf die ich gut und gerne verzichten könnte. Genauso gut könnte ich auch darauf verzichten, dass er bei Leuten, die ich nicht kenne, permanent und aus heiterem Himmel erwähnen muss, dass sich seine Tochter vegan ernährt. Bemerkung Nummer 2 ist, dass ich in den Situationen nie anwesend bin.)

Was war passiert?! Mein Vater hatte meine superleckeren Gemüsespieße vom Grill genommen und probiert. Nach dem komischen Gesichtsausdruck kam die Frage:“Und was soll das für Fleisch sein?“ Zu dem Zeitpunkt war ich noch relativ gelassen, aber doch schon genervt – immerhin wusste ich, worauf das ganze hinaus laufen wird. Ich sagte ihm, dass das kein Fleisch sein soll. Es kam wieder die Frage:“Ja aber was soll denn das für Fleisch darstellen?!“ Auweia… bevor ich vor den Gästen unfreundlich reagieren konnte, sagte das Geburtstagskind auch schon:“Bäh, also ich mag ja kein Torfu, würd ich nie essen – aber DIR muss es ja schmecken. Ich würde das nicht essen.“ Ja, sie mag kein TORFU! Mein Gott, ich wäre bald ausgeflippt. Wieso müssen die Leute immer so reagieren, anstatt mich einach mal in Ruhe mein Essen essen zu lassen?!

Wie auch immer, meine Spieße waren super, auch wenn mir das Essen wieder mal vergangen ist. So hatte ich wenigstens was für den nächsten Tag.

Einen Tag vorher habe ich 2 verschiedene Marinaden zusammengemischt und in Würfel geschnittenen Tofu ca. 18 Stunden mariniert.

Grillspieße

Grillspieße

  • Marinade 1 bestand aus Öl, Ketchup, etwas Agavendicksaft, Chili und Salz
  • Marinade 2 bestand aus Öl, scharfer BBQ Sauce, Sojasauce, Ahornsirup, Salz, Pfeffer und flüssigem Rauch

Da ich 2 verschiedene Marinaden hatte, gab es auch 2 verschiedene Grillspieße, die sehr schnell zubereitet wurden.

  • Spieß #1: Ananas und Tofu im Wechsel (mit Marinade 1)
  • Spieß #2: Paprika, Zwiebel und Tofu im Wechsel (mit Marinade 2)

Dazu gab es gegrillte Maiskolben, die in meinem Fall leider nach gar nichts geschmeckt haben. Nicht einmal nach Mais. Es gab keine frischen Maiskolben, also wurden für mich eingeschweißte gekauft. Ich wusste schon, warum ich normalerweise nie diese abgepackten Dinger kaufe.

Trotzdem fand ich die Spieße sehr lecker und habe den Tag im Grünen richtig genossen..

Meine kleine Omelett-Katastrophe

Meine Beiträge sind in letzter Zeit etwas rar geworden. Das liegt nicht daran, dass ich keine Lust habe, sondern eher keine Zeit. Seit letzten Montag habe ich ein neuen Arbeitsplatz und wie das am Anfang immer so ist: Man ist nach Feierabend totmüde und will nur noch ins Bett fallen. Ich hoffe, dass ändert sich in den nächsten Tagen. Immerhin müssen die beiden Boxen-Bewertungen auch noch verfasst werden bevor die neuen kommen.

Gestern Abend hatte ich Lust auf Omelett. Zusätzlich wollte ich es gerne glutenfrei haben. Ich bin also auf die Suche nach einem Rezept gegangen und relativ schnell fündig geworden. Die Zutaten hatte ich alle im Haus und es schien schnell zu gehen. Zusätzlich konnte ich so einen Teil von dem Tomatenberg, der frisch geerntet wurde, verwerten und das Gemüse in dem Originalrezept etwas abändern.

Nachdem ich den Teig fertig gerührt habe, kam mir alles schon etwas merkwürdig vor. Der Teig war einfach zu flüssig. Ich hab noch etwas Mehl in den Teig gegeben, aber die Konsistenz wollte sich nicht ändern. Trotzdem habe ich ganz normal weitergemacht und abgewartet. Der Teig in der Pfanne ist nach kurzer Zeit tatsächlich gestockt und ich habe (vorerst) erleichtert aufgeatmet. Immerhin hatte ich Hunger, extremen Hunger!

Und schon kam sie auch schon, die Katasptrophe… Eigentlich wollte ich nur nachschauen, wie weit das Omelett ist und vorsichtig gucken, ob es von unten nicht schon schwarz wird, aber sobald ich das Omelett auch nur angerührt habe, ist sofort alles zerfallen. Das war alles noch nicht so dramatisch, denn das erste Omelett darf ruhig misslingen. Beim Nächsten wird alles besser! Oder auch nicht.. Es wollte nicht besser werden. Ich habe die Hitze runtergestellt und länger gewartet, aber es hat nichts geholfen. Beim noch länger warten wäre es schwarz geworden.

Geschmeckt hat es, trotz der Katastrophe, übrigens perfekt. Umso trauriger bin ich, dass es kein schönes, fluffiges Omelett wie im Bilderbuch geworden ist. Das Rezept möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee und/oder mag sich daran versuchen.

Rezept:

Omelett-Katastrophe

Omelett-Katastrophe

  • 1 Tasse Kichererbsenmehl
  • 1 EL Leinsamen, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Knoblauchpulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Kumin
  • 1/4 TL Natron
  • 3 EL veganer Naturjoghurt
  • 1 bis 1 1/4 Tasse Wasser
  • Tomaten, in Scheiben geschnitten
  • Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • Pepperoni, in Scheiben geschnitten
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung:

Für den Teig zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen und anschließend Wasser und Naturjoghurt unterrühren. 2-3 Minuten ruhen lassen. Es sollte ein dickflüssiger Teig ohne Klumpen entstanden sein.

Einiges des Gemüses in einer mit Öl erhitzten Pfanne platzieren und darauf etwas Teig verteilen. 5-10 Minuten in der Pfanne lassen, bevor ihr das Omelett umdreht.

Zumindest habt ihr mehr Glück, wenn ihr das Omelett überhaupt wenden könnt. Bei mir ist es selbst mit längerem Warten sofort zerfallen. Geschmacklich war es trotzdem super.

Entstehung von Salaten

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe vor noch nicht all zu langer Zeit immer nach Salat-Rezepten gesucht. Eigentlich wollte ich nur ein oder zwei Zutaten verbrauchen und hab mich deswegen teilweise totgesucht. Dabei herausgekommen ist, dass in den meisten Fällen zwar meine Zutaten verbraucht wurden, dafür aber andere gekauft werden mussten und das Spiel ging von vorne los. So kompliziert muss es aber gar nicht sein…

In den letzten Wochen oder sogar Monaten ist mir aufgefallen, dass meine Salate immer nach demselben Verfahren entstehen. Sie sind immer verschieden, egal ob von der Optik, vom Geschmack oder von den Zutaten her – ich mache aber trotzdem immer das gleiche: Resteverwertung!

Alles fängt (meistens) mit einer Basis an: Es ist dabei völlig egal, ob ihr als erste Zutat Kartoffeln, Reis, Nudeln, Bulgur, Buchweizen, Couscous, Dinkel oder ähnliches wählt. Die Auswahl ist riesig, das macht die Salatentstehung deswegen auch immer so spannend. Das Ganze wird wie gewohnt gekocht und darf erstmal abkühlen. Denkt bei der Auswahl schonmal daran, welches Gemüse ihr verbrauchen wollt und was für euch am besten zusammenpasst.

Wie oben schon erwähnt: Meistens! Die Basis muss nicht sein, macht die Salatentstehung aber leichter. Unten habe ich drei Beispiele aufgeführt, wovon ein Salat keine Basiszutat hatte.

Danach macht ihr euch ans Gemüse ran. Auch da ist es völlig egal, was für Gemüse ihr nehmt und ob es roh oder gekocht bzw. angebraten wird. Zusätzlich könnt ihr euch aussuchen, wie ihr es schneidet: in Streifen, in mundgerechte Stücke, in kleine Würfel,… . Ich bevorzuge immer das klassische in mungerechte Stücke geschnittene Gemüse. Übrigens gibt es Kombinationen, da kann man auch gut Obst mit in den Salat einarbeiten: Mango oder Ananas sind super Kandidaten für Couscous, Bulgur oder Reis.

Als nächstes kommen bei mir grüne Tupfer in den Salat. Das sind immer irgendwelche Kräuter oder Salate, die gerade bei mir auf dem Balkon wuchern und geerntet werden müssen. Die Kräuter müssen aber nicht frisch sein, TK geht genauso gut. Gerade im Winter, wenn in meiner Küche nichts wachsen will, greife ich auf TK Kräuter zurück. Im Sommer verwende ich aber immer frische Kräuter. Bei Salaten eignen sich Rucola und Baby-Spinat hervorragend.

Fast zum Schluss kommt das Dressing zum Salat. Nicht bei jedem Salat ist ein Dressing notwendig, manchmal macht es das Gericht aber aus. Ich denke, jeder hat so sein eigenes „Lieblingsdressing“. Meins besteht immer aus Öl, Senf, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer. Es kann, je nach Salat, aber auch selbstgemachte (oder gekaufte) Mayonnaise verwendet werden.

Jetzt fehlt nur noch eins: Gewürze! Kräuter hatten wir schon, aber wer bis hier noch keine Kräuter in den Salat gegeben hat, der kann es jetzt noch tun. Hinzu kommen verschiedenste Gewürze. Salz und Pfeffer sind ein Muss, alles andere ist variabel. Paprikapulver, Kurkuma, Chilipulver, Cayenne, Fenchelsamen, Kumin, und so weiter. An diesem Punkt (oder auch schon ein Schritt voher beim Dressing) kann man auch sehr gut noch Knoblauch oder frischen Ingwer verwenden.

Optional ist jetzt noch, ob ihr Vleisch im Salat haben wollt oder nicht. Ich verzichte meistens darauf, habe aber auch schon Salate mit angebratenen Tofu-Würfel oder Seitan zubereitet.

Beispiele:

Nudelsalat

  • Basis: Nudeln
  • Gemüse: Paprika, Mais, Gurke, Rucola
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, gemahlene Papayasamen, Kresse

Salatentstehung

  • Basis: Dinkel wie Reis
  • Gemüse: Paprika, Erbsen, Spinat, Artischockenherzen
  • Dressing: Öl, Senf, Agavendicksaft
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer

Bohnensalat

  • Basis: –
  • Gemüse: Schwarzaugenbohnen, Tomaten, schwarze Oliven, Frühlingszwiebeln
  • Dressing: nur etwas Öl
  • Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, Schnittlauch, gepresster Knoblauch